Vorschau 2012:
Mai
Helllichter Sonnenschein läutet den Mai ein, Vögel zwitschern, erste Bienen summen, wilde Pferde galoppieren durch die Innenstädte, trampeln alles tot, was sich ihnen in den Weg stellt.
Die Verantwortlichen geben sich unschuldig und kommen damit durch, an irgendwem wird es schon hängenbleiben, man hat ihn jetzt schon wieder fast vergessen. (Die Pferde werden bei Ebay vertickt.)
Ein kurzer Schauer trübt am 8. Mai die ansonsten doch sehr liebliche Lage. Viele Menschen haben keine Arbeit, doch den großen Rest juckt das wenig. Was will man machen. Auch die, die Arbeit haben, haben ja im eigentlichen Sinne nichts zu tun.
Gegen die Mitte des Monats hin wird sogar alles noch ein wenig dümmer, schwer zu sagen, wie und wo sich das zeigt, es ist vielleicht auch mehr so allgemein. Aber es ist so. Dann noch ein kleines Gewitter. In China wird die Lage immer unübersichtlicher, es sind einfach so unglaublich viele kleine Chinesen da.
Und dann geschieht das Unfassbare: Das Finale des Eurovision Song Contest in (Hauptstadt des Gewinnerlands vom letzten Mal, so was wissen wirklich nur ganz unnütze Menschen auswendig ausm Kopp) endet in einem Inferno. Der ganze Klumpatsch fliegt einfach mit einem riesigen, ohrenbetäubenden Knall in die Luft, dass sogar die unglaublich vielen kleinen Chinesen weit, weit weg (vermutlich) im fernen China sich erschrecken.
Alle, alle tot, Zuschauer, Ansager, Jury, Technik und, ähm, Künstler. Ein Terroranschlag? Denkste: Das Universum hatte ganz einfach die Schnauze voll…
Quelle: Spiegel SPAM